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Blackrock 🌋

18. Apr.
2 Min. Lesezeit

Stell dir vor, du hast Geld und möchtest, dass es mehr wird. Du hast aber weder Lust noch Zeit, dich tĂ€glich mit Aktien, MĂ€rkten und Risiken zu beschĂ€ftigen. Also gibst du dein Geld jemandem, der genau das macht. Einer, der sagt: „Ich kĂŒmmere mich darum.“

Du gibst 10’000 $ in einen Fonds.

Dieser Fonds steckt dein Geld z. B. in Apple, in Microsoft, in Banken, RĂŒstung, Energie und Pharma.

Dein Geld wird also aufgeteilt. Und jetzt stell dir vor.. nicht nur du machst das.

Millionen Menschen, Firmen, Pensionskassen und auch Staaten machen das. Und jemand bĂŒndelt dieses ganze Geld.

Das ist BlackRock.

BlackRock investiert dieses gebĂŒndelte Geld in tausende Firmen gleichzeitig.

Das Ergebnis ist dann, dass sie ĂŒberall kleine Anteile halten.

Ein kleiner Anteil hier
 ein kleiner Anteil dort
 und plötzlich bist du bei allen großen Firmen gleichzeitig dabei.

Wenn BlackRock (oder Ă€hnliche Player) Aktien kaufen, werden sie MiteigentĂŒmer der Firma. Aber meist nur mit ein paar Prozent, also kein Alleinentscheider. Sie besitzen nicht „die ganze Firma“. Aber sie sind an erstaunlich vielen Stellen gleichzeitig dabei und wissen ziemlich genau, wo es wackelt. Es ist ein bisschen so, als wĂŒrdest du bei jedem Spiel am Tisch sitzen. Mal mit mehr Chips, mal mit weniger, aber du bist immer irgendwo dabei.

Das Entscheidende ist: Als AktionĂ€r darfst du bei wichtigen Dingen mitentscheiden. Zum Beispiel den Vorstand wĂ€hlen oder bei Fusionen / Übernahmen mitentscheiden und sogar bei strategischen Entscheidungen mitreden.

Das passiert ĂŒber Abstimmungen.

Wenn man bedenkt, dass BlackRock heute ĂŒber 10 Billionen Dollar verwaltet und dieses Geld ĂŒberall gleichzeitig arbeitet
 wird die PrĂ€senz plötzlich sichtbar. Denn allein sie verĂ€ndert etwas. Es entsteht ein Netzwerk. Eines, das sich durch alles zieht.

Diese Firmen gehören also nicht einfach einer Person. Sie gehören wieder anderen. Pensionskassen, Fonds, Staaten, Investoren. Also wieder ein Netzwerk. Und irgendwo darin steckt auch Geld von ganz normalen Menschen. Altersvorsorge, Fonds, Versicherungen. Dinge, die man selbst vielleicht gar nicht mit solchen Strukturen verbindet.

Das heißt, du sitzt vielleicht nicht am Tisch
 aber dein Geld hat sich schon einen Platz gesucht. Und wenn man das einmal sieht, kann man es kaum noch ĂŒbersehen.

Wir suchen immer noch nach einem Namen, nach einem Gesicht, nach jemandem, auf den wir zeigen können
 und fanden stattdessen ein System, das lĂ€ngst ĂŒberall ist.

Es gibt kein Zentrum. Kein „da oben“.

Nur Verteilung. Und wir sind mittendrin.

Leaving WonD3rland đŸȘžđŸ’«

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